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In den Elendsvierteln der amerikanischen Grossstädte entstand 1968 eine bemerkenswerte indianische Organisation. Sie heisst »American Indian Movement« (AIM), das bedeutet »Bewegung der amerikanischen Indianer«. Gegründet wurde sie von jungen, unzufriedenen Dakota und Ojibwa. Mit Aufsehen erregenden Aktionen wollten sie die amerikanische Öffentlichkeit auf indianische Probleme aufmerksam machen.

Sioux erheben Anspruch

1969 besetzten Stadtindianer und indianische Studenten die vor San Francisco liegende Gefängnisinsel Alcatraz. Die Behörden hatten beschlossen das Zuchthaus aufzulösen und die Insel ihrem Schicksal zu überlassen. Da erinnerten sich die Indianer an einen Vertrag, der 1868 zwischen den Sioux und der Bundesregierung abgeschlossen worden war. Er sah vor, ungenutztes Land den Ureinwohnern zurückzugeben. Also besiedelten die Indianer Alcatraz von neuem. Sie wollten die Insel zu einem kulturellen und sozialen Zentrum für alle Indianer umgestalten. Zunächst eröffneten sie einen Kindergarten und eine Schule - die erste rein indianische Amerikas. Auch eine Radiostation entstand. Deren Sendungen machten die Idee der Besetzer von der »Wiedergeburt des indianischen Amerika« bundesweit bekannt. Fast zwei Jahre lebten die Rebellen auf der Felseninsel. Dann wurden sie vertrieben.

Quelle: web www.welt-der-indianer.de
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indianer.schutthalde.ch - letztmals geändert 05.09.2013