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Die Geistertanzbewegung

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Die Indianer von damals gibt es nicht mehr. Über die Jahrzehnte hindurch wurde den indigenen Völkern gezielt jedes Landrecht, aber auch das Identifikationsrecht systematisch entzogen.

So durften verschiedene native Völker über einen langen Zeitraum hindurch nicht ihre eigene Sprache sprechen, bzw. durfte diese auch nicht an die nächsten Generationen gelehrt werden.

Ein typischer Konflikt in Bezug auf Entrechtung war die Geistertanzbewegung im 19. Jahrhundert. Ein indianischer Schamane vertrat nach einer Vision die Meinung, dass wenn sein Volk eine gewisse rituelle Handlung (spezielle Tanzform unter monotoner Trommelbegleitung, mit spezieller Kleidung) immer wieder wiederhole, werden die alten Zustände wieder eintreten, die weissen Besetzer werden verschwinden.

Der Geistertanz verbreitete sich unter den Völkern wie ein Lauffeuer und stellte aus einem gewissen Betrachtungswinkel eine friedliche Form der Provokation des weissen Mannes dar.

Darauf hin wurde seitens der amerikanischen Regierung der Geistertanz verboten. Dieses Verbot eskalierte bis zur Ermordung von Sitting Bull (Lakota, Häuptling und Schamane), welcher - bereits in militärischem Gewahrsam - während eines provozierten Tumultes mittels Kopfschuss getötet wurde.

Quelle: www.leitneronline.at
web www.indianerwww.de
web www.indianer-web.com
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indianer.schutthalde.ch - letztmals geändert 06.01.2016