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Russell Means

Russell Means

Russell Means, ein Oglala-Ihanktonwan-Sioux (geb. 1940), gehört zu jener militanten Indianergeneration, die in den 60er Jahren berühmt wurde. Er versuchte aufzuzeigen, dass die Indianer ein wichtiger Teil der nordamerikanischen Gesellschaft des späten 20. Jahrhunderts sind. Seine Kindheitserfahrungen in Kalifornien, wo er als Indianer verhöhnt wurde, prägten seinen Lebenslauf. Er schlitterte ins Drogenmilieu und in die Kriminalität, bevor er 1968 Dennis Banks, dem Mitbegründer des »American Indian Movement« (AIM) begegnete.

Means wurde zu einer internationalen Persönlichkeit, führte viele AIM-Proteste an, vor allem die Besetzung von Wounded Knee 1973. Er war Anwalt für Rechtsfragen und wurde als US-Vizepräsident nominiert. Means trat in Filmen wie "Der letzte Mohikaner" (1992) auf und lieh Powhatan in Disneys Pocahontas (1995) seine Stimme. Means ist nach wie vor einer der ersten Wortführer der Indianer, obwohl er längst kein AIM-Mitglied mehr ist.

Quelle: web www.welt-der-indianer.de
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indianer.schutthalde.ch - letztmals geändert 06.01.2016